- DEMOKRATIEBILDUNG -

#ÜBER LEBENSGESCHICHTEN STOLPERN !

Motto:

„Sami, Max, Fritz und Otto aus Mannheim!“

Konzeption/Idee:

Die Jugendliche werden sich in Gruppen mit den Schicksalen von Kindern und jungen Erwachsenen beschäftigen, die Opfer des Nationalsozialismus waren. Ihre Lebensgeschichten werden durch kreative Formate, bspw. mit Videos-Clips, Fotografien oder Audiodateien aufbereitet und über soziale Medien im Laufe des Projektes veröffentlich.

Schwerpunkt:

Ein besonderer Fokus liegt bei dem Projekt auf den Biografien der vier Mannheimer Kinder Sami Adelsheimer, Max Leiner, Fritz Löbmann und Otto Wertheim, die im Alter zwischen 5 und 15 Jahren in Auschwitz ermordet wurden – für die in Mannheim aber bislang keine Stolpersteine existieren. Dafür werden die Ergebnisse der Wanderausstellung „Mannheim – Izieu – Auschwitz“ von 2001 in Erinnerung gerufen.

Ziel:

Junge Menschen beschäftigten sich durch intensive Auseinandersetzung mit Einzelschicksalen, durch thematische Recherchen und kreative Projektarbeit mit den historischen Zusammenhängen und sie werden dazu zu befähigt, Rückschlüsse auf Strukturen heutiger Ausgrenzung und neue Formen des Rassismus zu ziehen und dagegen aktiv zu werden.

Jugendliche und Erwachsene pflegen die Erinnerungskultur und bauen diese aus.

Sie erwerben die Fähigkeit, (soziale) Medien für die eigene politische Partizipation und zur Artikulation eigener Interessen zu nutzen.

Emotionale Identifikation mit den Opfern herstellen

Ablauf:

Recherchearbeit

Die verschiedenen Projektgruppen werden weitgehend autonom ihre Spurensuche zum Lebensumfeld der Opfer vorantreiben. Die in Mannheim existierenden Stolpersteine dienen als Ausgangspunkt für die Recherchearbeit.

Instagram Konto

Für das Projekt wird ein Instagram-Konto einrichten, das gemeinsam mit den teilnehmenden Schüler*innen gepflegt wird. Die Schüler*innen entwerfen als Projektgruppe gemeinsam die grafischen Elemente für die Gestaltung des Kontos basierend z.B. auf den analogen Stolpersteinen und befüllen die Seite mit Inhalten aus den von ihnen recherchierten Lebensgeschichten.

Treffen mit Luigi Toscano!

Anschließend ist ein Treffen „Gegen das Vergessen“ mit dem Mannheimer Fotografie-Künstler Luigi Toscano und den Schüler*innen geplant, in dem die Schüler*innen und der Künstler sich über ihre Auseinandersetzung mit der ‚Erinnerungskultur‘ austauschen.

Projekt Postkarte

Das DTI gestaltet eine Postkarte, auf der der Ablauf des Projektes dargestellt wird. Diese werden an die kooperierenden Schulen verteilt. Auf der Postkarte wird es auch einen Hinweis auf das Insta-Konto des Projektes geben.

anonyme Evaluation!

Nachdem das Projekt erfolgreich abgeschlossen ist, kann eine gemeinsame Reflektion mit den Teilnehmenden über Projektumsetzung und -ertrag oder auch eine anonyme Evaluation erfolgen.

Projekt Kooperationspartner