CSR-Frühstück Rhein-Neckar

08.05.12 15:23 von Deniz Konat (Kommentare: 0)

Im Rahmen des bundesweiten Modellprojektes „CSR-Frühstück Rhein-Neckar“ der IHK Rhein-Neckar und der Kommunikations-Agentur Bonne Nouvelle zeigt der geschäftsführende Gesellschafter des deutsch-türkischen Vorzeigeunternehmens BAKTAT, Mustafa Baklan, erneut seine gesellschaftliche Verantwortung sowie sein bildungspolitisches Engagement. Bei der DArstellung seiner Beteiligung an gesellschaftlicher Verantwortung gliedert er seine Aktionsfelder grob in drei Themenbereiche:

1. Der Bedeutung von Ökologischer Nachhaltigkeit ist sich der erfolgreiche Geschäftsmann bewusst. So trifft er schon vor dem Trend der Modeerscheinung des Begriffes "Ökologische Nachhaltigkeit" vorbildliche Entscheidungen. Neben der Förderung von Recycling,  einer Voltaik-Anlage in seiner Zentrale, initiert er in seinem Geburtsort Sungurlu, einem von Dürre bedrohten anatolischen Dorf,  den Wald "BAKTAT 10. Yil Ormani" und beteiligt sich an der Aufforstung dieser Gegend.

2. Sponsorings seien, so Baklan, nicht nur eine angenehme Art von Marketing, sondern auch und vor allem, die Bereitschaft, zu teilen und interessante Projekte zu fördern.

3. Das Hauptaugenmerk legt Mustafa Baklan jedoch in das Thema Bildung. Verschiedene Motivationsgründe bewegen ihn, die große Bedeutung von Bildung zu unterstreichen. Mit Herzensblut ist er seit längerem aktiv dabei, eine Bildungsbrücke zu ärmeren ländlichen Regionen zu bauen. Er gründet schon vor Jahren den Verein "Bildungsbrücke e.V." und begleitet als Vorstandsvorsitzender den kompletten Prozess, von Benefit-Veranstaltungen bis zum Transport von u.a. gespendeten Schulmaterialien in Dörfer, die vom türkischen Staat vorgeschlagen werden. Er kenne die schlechten Verhältnisse in den armen Regionen zu gut, so Baklan. Andererseits kenne er aber auch die hoch motivierten, wissgierigen großen Kinderaugen, die hartnäckig nach Bildung verlangen. 

Mit seiner Partnerschaft bei Hochschule der Würtschaft für Management (HdWM) erklärt sich Mustafa Baklan als erstes Partnerunternehmen bereit, in einem innovativen Hochschulkonzept mitzuwirken. Mit Offenheit unterstützt der Geschäftsmann mehrere Studenten in Sachen Praxisarbeiten, Infrastruktur und übernimmt einen Anteil der Studienkosten. Baklan spüre den Fachkräftemangel im eigenen Unternehmen und ist von dem Potenzial der in der Metropol Region-Rhein Neckar lebenden Jugendlichen mit Migrationshintergrund überzeugt. Mit großer Sicherheit in seinem Tun, betont er die Wichtigkeit, entsprechende Rahmenbedingungen zu schaffen, um Jugendliche mit internationalen Kompetenzen, die zum Teil noch nicht mal durch Coachings und Trainings aneigenbar sind, in den deuschen Arbeitsmarkt zu gewinnen.

Der Kreis schließt sich genau an diesem Punkt: Mit der Gründung des Deutsch-Türkischen Instituts übernimmt er die Funktion des Vorstandsvorsitzenden und entscheidet sich für ein vertiefendes Angebot gemeinsam mit Herrn Prof. Dr. Egle. Die Gewinnung von erfahrenen, engagierten und hoch qualifizierten Vorstandsmitglieder, die alle in diesem Zusammenhang wertvolle Erkenntnisse mit sich bringen, sei ein großes Qualitätsmerkmal. Nachdem die ersten Generationen der Menschen mit Migrationshintergrund für die Existenzsicherung gesorgt haben, stehe nun der Jugend bis auf wenige Hürden nicht mehr viel im Wege, einen höchstmöglichen Abschluss zu erlangen. Diese Hürden betrachtet Baklan als die Herausforderung des Instituts. Wohlgemerkt, einer Jugend, die insofern privilegiert ist, als dass sie internationale Kompetenzen, Billingualität und eine hohe Affinität zum Vernetzten Denken und Handeln größtenteils schon mit sich bringt.

Baklan: „Der Verein fördert die Begegnung und Verständigung zwischen Deutschen und in Deutschland lebenden Türkinnen und Türken, insbesondere durch Zusammenarbeit in Bildung und Arbeit, Wissenschaft und Forschung. Die Förderung der wirtschaftlichen und wissenschaftlichen Beziehungen zwischen Deutschland und der Türkei wird ebenfalls angestrebt. Dabei soll ein besonderes Augenmerk auf Städtefreundschaften und -partnerschaften zwischen Mannheim und türkischen Städten liegen“. Das DTI verfolgt seine Ziele im Rahmen eines Netzwerkes von Unternehmen, Hochschulen, Schulen, Arbeitsagenturen, Jobcenter, IHK und Handwerkskammer sowie Vereinen und Organisationen, die mit den Zielen des DTI konform gehen."

Zusammen mit dem Gründungspräsidenten der Hochschule der Wirtschaft für Management (HdWM), Prof. Dr. Franz Egle, und weiteren Persönlichkeiten deutscher und türkischer Herkunft gründet er somit das Deutsch-Türkische Institut für Arbeit und Bildung als einzutragender Verein an der Hochschule. Der türkische Generalkonsul Serhat Aksen sowie der Rektor der Istanbuler OKAN Universität, Prof. Dr. Ali KAHRİMAN, reisen aus diesem Anlass eigens nach Mannheim an.

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